Wassersportverein Worms

Kanuwandern

Bilder durch anklicken vergrößern  Karfreitagstour auf dem Glan
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Daniel am Wehr in Medard

Wie schon in den letzten Jahren führte uns die Karfreitags-Tour auf den Glan. 
Im Vorfeld hatten wir uns schon über den Wasserstand am Pegel Odenbach informiert, 111 cm um 7:00 Uhr sollte reichlich Wasser genug sein, aber auch nicht zu hoch , denn auf dem von Bäumen und Büschen teilweise überhangenen Flüsschen ist ein zu hoher Wasserstand nicht ungefährlich.
Morgens um halb Neun trafen wir uns am Bootshaus des WSV. Der Himmel war wolkenverhangen; es war sehr windig aber zumindest trocken. Nach dem Einteilen der Mannschaft wurden die Boote auf die Autodächer und den kleinen Anhänger geladen, und um Neun Uhr starteten wir schon in Richtung A61. An der Ausfahrt Gau-Bickelheim trafen wir noch die beiden Mitpaddler aus Gimbsheim ; danach fuhren wir noch via Wöllstein , durch das Alsenztal, durch Obermoschel nach Meisenheim und dann weiter nach Medard. In dem kleinen Ort setzen wir oft die Boote kurz hinter der Wehranlage ein.
Die Boote wurden abgeladen und vorbereitet. Nach kurzer Zeit starteten wir auch schon mit den zwei Zweierkanadiern und neun Einerkajaks den Glan stromabwärts.
Nach wenigen Metern strömt von links das abgezweigte Wasser vom Mühlenkanal zu und die flotte Strömung erfasst unsere Boote. 
Der kleine Wiesenfluss mäandert durch das Tal, ein paar Schwellen im Flussbett die verhindern, dass das Wasser zu schnell abfließt, bereiten uns Kanuten viel Spaß. An jeder Schwelle geht es etwa einen halben Meter recht spritzig abwärts, wer die Spritzdecke nicht geschlossen hat oder im Kanadier sich ungeschickt verhält hat schnell einen Schwall Wasser im Boot. Noch vor der nächsten Ortschaft ist eine Kiesbank mitten im Fluss und wer sich nicht schnell genug orientiert, auf welcher Seite er an der kleinen Insel vorbeifährt , dem wird von der Strömung die Entscheidung vorweggenommen, manchmal auf der falschen Seite! So auch am Karfreitag , wo dann mit zwei Booten der Umweg zu Fuß über die Kiesinsel genommen wurde denn der linke Flussarm war von einem Baum versperrt. Danach hatten wir eine kleine Pause verdient. In einem kleinen Kehrwasser legten wir die Boote zusammen und erfreuten uns zu acht an einer 3/4 Liter-Flasche rheinhessischen Roséwein und ein paar Gummibärchen.
Kurze Zeit später passierten wir dann die Ortschaft Odenbach , wo unter der Brücke ein kleiner Schwall und auf der Brücke unsere Begleiter zum fotografieren auf uns warteten.
Am Pegel von Odenbach überzeugten wir uns nochmals von der Wasserhöhe und bis zur Wehranlage in Meisenheim gab es keine besonderen Vorkommnisse mehr.
An der Alten Stadtmauer von Meisenheim landeten wir vor dem Wehr an und machten Mittagsrast. Unsere Begleiter an Land hatten mit dem PKW die Verpflegung mitgebracht und so konnten wir auf der Parkbank, den mitgebrachten Hockern und auf den Booten sitzend unsere üppige Vesper einnehmen. Auch hier mundete uns die eine oder andere Flasche rheinhessischen Rotweines. Eine gute Stunde wurde gegessen getrunken und Paddlerlatein erzählt, bis wir zum zweiten Tagesabschnitt aufbrachen.
Gleich beim Einbooten wurden wir von einem kräftigen Schauer überrascht, der allerdings nur ein paar Minuten andauerte. Zum Glück sind wir Kanuten wasserdicht eingepackt, so dass uns der Regen nicht allzusehr durchnässte. Nach ein paar weiteren Schwällen bremste der Rückstau der Rehborner Wehranlage unseren Elan. Bis auf unsere zwei jungen Mitstreiter die dieses Steil/Schrägwehr hinunterfuhren (das ist nur bei ausreichendem Wasserstand möglich) mussten die Kanadier und die längeren Einerkajaks mühsam umgetragen werden. Die vor drei Jahren angelegte Fischaufstiegshilfe ist zwar sehr schön angelegt, aber eine passende Aus- und Einstiegstelle für Paddler fehlt, besonders der Einstieg ist sehr beschwerlich.
Von Rehborn nach Odernheim ist es jetzt nicht mehr weit. Nach ein paar Flussbiegungen kreuzt nochmals die Draisinenstrecke, die auf der alten Bahnlinie durch das Glantal angelegt wurde. In Odernheim beendeten wir direkt vor dem Wehr unsere diesjährige Karfreitagstour.
Die Boote wurden schon bereitgelegt bis die Fahrzeuge vom Startpunkt nachgeholt waren. Das dauerte dieses Jahr etwas länger wegen einer Umleitung auf der Landstrasse aber die Wartezeit wurde anderweitig überbrückt.
Nachdem die Boote verladen waren machten wir uns auf die Heimfahrt , wo wir im Vereinsheim den Tag ausklingen ließen.

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die Strömung erfasst die Boote
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auf dem kleinen Wiesenfluss
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kurz vor dem Ort Odenbach
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unsere Begleiter winken uns zu
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überhängende Bäume und Büsche
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Mittagsrast in Meisenheim
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André will nicht umtragen
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Die Draisinenbahn kreuzt den Fluss
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unser Ziel: das Wehr in Odernheim
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die Wartezeit überbrücken