Wassersportverein Worms

Kanuwandern

Kanuwanderer-Herbstfahrt 2006

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pz. Am Samstag, 07.10., brachen wir zur alljährlichen Kanuwanderer-Herbstfahrt auf, die uns dieses Jahr ins nordhessische Eschwege führte. Unsere Boote durften wir freundlicherweise während der gesamten Herbstfahrt beim Eschweger Kanu-Club stationieren. 
Die Werra ist ein spritziges Kleinflüsschen, teilweise gleichzeitig Ländergrenze zwischen Nordhessen und Thüringen, das idyllisch durch Wälder und Wiesen führt und mehr als einmal einen malerischen Blick auf Burgen freigibt.

Bereits bei unserer ersten Kanutour machten wir eine neue Erfahrung: wir wurden sehr freundlich von einem ebenfalls an der gleichen Stelle einsetzenden professionellen Kanuverleiher begrüßt und erhielten gleich einige Tipps für die Strecke, die uns 28 Kilometer weit auf der Werra von Creutzburg bis nach Treffurt führte. Eindrucksvolle Kalkfelsen, die sich am Ufer immer wieder majestätisch erhoben sowie ein recht enges Werratal, das immer mal wieder „struwweliges“ Wasser für uns bereithielten machten diesen Abschnitt zur landschaftlich reizvollsten, aber auch zur anstrengendsten Tour unserer Reise.

Etwas gemütlicher ging es am zweiten Tag zu. Wir starteten in Treffurt und landeten nach ca. 20 Kilometern - abwechselnd paddelnd und gemütlich treibend, um die Natur zu genießen – in Eschwege direkt beim EKC.

Die dritte Tour startete beim Eschweger Kanu-Club, so dass der morgendliche Transport der Boote entfiel und führte nach der Stadt-Schleuse durch Eschwege hindurch an den romantischen Gärten (Klein-Venedig) vorbei bis nach Bad Sooden-Allendorf. Aus dem hier etwas breiteren Werratal ergaben sich mehrere malerische Burgblicke. 

Traditionell ist mittwochs Kulturtag, den wir für einen Besuch in Eisenach und der historischen Wartburg nutzten. Leider hatten sich die Burg und die Umgebung im Nebel versteckt, so dass sie Aussicht nicht ganz so hervorragend war. Dies wurde jedoch durch die sehr interessante Führung wieder ausgeglichen.

Das letzte Teilstück unserer Werra-Strecke – die wir mit dem großen Siebener-Canadier sowie sechs Einern zurücklegten - war am Donnerstag die Tour von Bad Sooden-Allendorf nach Witzenhausen. An unserer Pausenstation in Lindewerra wartete bereits ein liebevoll hergerichteter Imbiss unseres Geburtstagskindes Etienne Rück. Eine Schautafel an der Brücke verdeutlichte eindrucksvoll den Aufbau der ehemals hier verlaufenden Zonengrenze zwischen Nordhessen und Thüringen (damals noch in der DDR gelegen).

Am Freitag wiederholten wir zu guter Letzt noch einmal die Tour von Treffurt zum Eschweger Kanu-Club, wobei wir in Treffurt eine neue Einsetz-Stelle entdeckten. Nach der Umtragestelle um das dortige Wehr machten wir gemütlich in Wanfried Pause. In Eschwege angekommen konnten wir gleich die Boote transportfertig machen für die Heimreise am nächsten Tag.

Das Resümee nach der leckeren Grillplatte am letzten Abend fiel dank des wunderbaren Wetters die ganze Woche über (ein Teilnehmer war sogar „schwimmen“ gegangen) und der hervorragend herausgesuchten und vorbereiteten Tour (hier ein dickes Dankeschön an unseren Tourenleiter Swen Rück!) entsprechend positiv aus und führte gleich zu einigen Vorschlägen für unsere nächste Herbstfahrt.

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