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Am Samstag, 07.10., brachen wir zur alljährlichen
Kanuwanderer-Herbstfahrt auf, die uns dieses Jahr ins nordhessische
Eschwege führte. Unsere Boote durften wir freundlicherweise während
der gesamten Herbstfahrt beim Eschweger Kanu-Club stationieren.
Die Werra ist ein spritziges Kleinflüsschen, teilweise gleichzeitig
Ländergrenze zwischen Nordhessen und Thüringen, das idyllisch durch
Wälder und Wiesen führt und mehr als einmal einen malerischen Blick
auf Burgen freigibt.
Bereits
bei unserer ersten Kanutour machten wir eine neue Erfahrung: wir wurden
sehr freundlich von einem ebenfalls an der gleichen Stelle einsetzenden
professionellen Kanuverleiher begrüßt und erhielten gleich einige
Tipps für die Strecke, die uns 28 Kilometer weit auf der Werra von
Creutzburg bis nach Treffurt führte. Eindrucksvolle Kalkfelsen, die
sich am Ufer immer wieder majestätisch erhoben sowie ein recht enges
Werratal, das immer mal wieder „struwweliges“ Wasser für uns
bereithielten machten diesen Abschnitt zur landschaftlich reizvollsten,
aber auch zur anstrengendsten Tour unserer Reise.
Etwas
gemütlicher ging es am zweiten Tag zu. Wir starteten in Treffurt und
landeten nach ca. 20 Kilometern - abwechselnd paddelnd und gemütlich
treibend, um die Natur zu genießen – in Eschwege direkt beim EKC.
Die
dritte Tour startete beim Eschweger Kanu-Club, so dass der morgendliche
Transport der Boote entfiel und führte nach der Stadt-Schleuse durch Eschwege
hindurch an den romantischen Gärten (Klein-Venedig) vorbei bis nach Bad
Sooden-Allendorf. Aus dem hier etwas breiteren Werratal ergaben sich mehrere
malerische Burgblicke.
Traditionell
ist mittwochs Kulturtag, den wir für einen Besuch in Eisenach und der
historischen Wartburg nutzten. Leider hatten sich die Burg und die Umgebung im
Nebel versteckt, so dass sie Aussicht nicht ganz so hervorragend war. Dies wurde
jedoch durch die sehr interessante Führung wieder ausgeglichen.
Das
letzte Teilstück unserer Werra-Strecke – die wir mit dem großen
Siebener-Canadier sowie sechs Einern zurücklegten - war am Donnerstag
die Tour von Bad Sooden-Allendorf nach Witzenhausen. An unserer
Pausenstation in Lindewerra wartete bereits ein liebevoll hergerichteter
Imbiss unseres Geburtstagskindes Etienne Rück. Eine Schautafel an der
Brücke verdeutlichte eindrucksvoll den Aufbau der ehemals hier
verlaufenden Zonengrenze zwischen Nordhessen und Thüringen (damals noch
in der DDR gelegen).
Am
Freitag wiederholten wir zu guter Letzt noch einmal die Tour von Treffurt zum
Eschweger Kanu-Club, wobei wir in Treffurt eine neue Einsetz-Stelle entdeckten.
Nach der Umtragestelle um das dortige Wehr machten wir gemütlich in Wanfried
Pause. In Eschwege angekommen konnten wir gleich die Boote transportfertig
machen für die Heimreise am nächsten Tag.
Das
Resümee nach der leckeren Grillplatte am letzten Abend fiel dank des
wunderbaren Wetters die ganze Woche über (ein Teilnehmer war sogar „schwimmen“
gegangen) und der hervorragend herausgesuchten und vorbereiteten Tour (hier ein
dickes Dankeschön an unseren Tourenleiter Swen Rück!) entsprechend positiv aus
und führte gleich zu einigen Vorschlägen für unsere nächste Herbstfahrt.
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