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Wassersportverein Worms |
Kanuwandern |
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Pfingstfahrt 2008 auf dem Main
Man
kann es sich kaum vorstellen was für ein herrliches Sommerwetter wir an
Pfingsten hatten, als wir unsere Kanutouren auf dem Main paddelten. Vier Tage
Sonnenschein ohne das kleinste Wölkchen, sommerliche Temperaturen, aber die
Nächte waren noch kalt.
Freitags waren wir mit zehn Mann nach Klingenberg angereist und hatten unsere
Zelte beim dortigen Kanuclub aufgebaut. Am Morgen waren schon die Paddelkollegen
von der KSG Mombach angekommen und hatten ihre Wohnwagen bezogen.
Das neue Boot von Oliver musste am späten Nachmittag noch mit seinem Namen
beschriftet und Sitz, Fuß- und Schenkelstützen eingestellt werden. Nach dem
Abendgrillen und -essen saßen wir noch gemütlich beisammen und ließen uns
kühles Bier und guten Rotwein schmecken.
Am Samstag fuhren wir dann nach Kreuzwertheim zu unserer ersten Einsatzstelle an
der alten Fährrampe. Wertheim, am gegenüberliegenden Ufer, mit der
Taubermündung ließen wir bald hinter uns.
Der Main fließt hier mit zahlreichen Kurven zwischen Spessart und Odenwald
entlang. Bewaldete Hänge und steil abfallende Sandsteinwände wechseln sich
links und rechts ab.
Nach der ersten Schleuse bei der Staustufe Faulbach erreichten wir
Stadtprozelten. An der kleinen Fähre machten wir im Schatten einiger Bäume
unsere Mittagsrast. Nach einer guten Stunde paddelten wir weiter zu unserem
Tagesziel in Collenberg-Reistenhausen.
Am Abend wurde gemeinsam gegrillt. Harry unser Grillmeister managte die Steaks
und die Würstchen, dazu gab es noch das übliche Salatbuffet. Später saßen
wir wieder zusammen mit den Paddlern aus Mainz und unterhielten uns bis in den
späten Abend.
Unser erstes Tagesziel war auch der Startpunkt der zweiten Tagesetappe. Einen
sehr freundlichen Angler mit seiner Ehefrau störten wir am Einstieg. Mit dem
Versprechen, dass wir am Abend auch was von seinem Fang abbekommen wartete er
mit seiner Angelrute bis wir außer Sicht waren.
Nach nur einer halben Stunde passierten wir die Staustufe Freudenberg und gleich
auch die kleine malerische Stadt mit der alten Burgruine Freudenberg am Hang.
Bis hierher fahren Ausflugsdampfer von der nahen Stadt Miltenberg.
Wir ließen uns von der guten Strömung und dem Rückenwind dahintreiben. Jetzt
am Sonntagvormittag nahm der Motorbootverkehr auf dem Fluss stark zu. An
einer kleinen Rampe bei Bürgstadt machten wir unsere Pause. Beim Aussteigen
inspizierte Oliver sein neues Boot unfreiwillig von unten. Während wir
vesperten und noch ein wenig ausruhten schauten wir dem Treiben der
Motorbootfahrer zu, die hier an der Rampe ihre Boote zu Wasser ließen.
Wieder auf dem Wasser erreichten wir schnell die Stadt Miltenberg. Die
Uferpromenade ist beliebtes Ausflugsziel. Einige Ausflugsboote nahmen Touristen
an Bord um eine kurze Schiffstour zu unternehmen. Der markante Sandsteinturm auf
der Brücke und die alte Stadtkulisse sind ein willkommenes Fotomotiv. Aber die
Strömung zieht uns weiter flussabwärts.
Nach der nächsten Schleuse Heubach nehmen an den Ufern die Weinberge zu.
Kloster Engelberg thront auf der Anhöhe über dem Maintal. Nach wenigen
Kilometern erreichen wir unser Ziel beim KC Klingenberg.
Als wir unser Fahrzeug an der Einsatzstelle abholten konnte der freundliche
Angler sein Versprechen leider nicht einlösen. Im Gegensatz zu uns hatte er
keinen erfolgreichen Tag.
Traditionell gingen wir am zweiten Abend zum Essen in ein Lokal vor Ort, wo uns
neben dem Essen auch das dunkle Bier "Schlappeseppel" einer
Würzburger Brauerei mundete. Für große Begeisterung sorgte noch das
Riesen-Eis, das wir am späten Abend in der Eisdiele genossen.
Am dritten Paddeltag fuhren wir vom Kanuclub los. Nach der Stadt Klingenberg
treten die Berge am Ufer zurück und das Tal wird breiter. Vorbei an der
Hellingwerft der Bayrischen Schiffbau Gesellschaft, den Ortschaften Elsenfeld
und Obernburg mit zunehmender Industrieansiedlung, paddelten wir bis zum
"Blauen Wunder" , der neuen Brücke zwischen Grosswallstadt und
Sulzbach.
Zurück am Zeltplatz packten wir unsere Zelte zusammen, verstauten die Boote und
traten die Heimreise an.
Zuhause angekommen wurden noch die Boote gereinigt und in die Halle gebracht.
Wir waren uns alle einig, das dieses Pfingstwochenende eines der schönsten der
letzten Jahre war.
An dieser Stelle möchte ich mich für die freundliche Aufnahme beim KC Klingenberg bedanken. Wir werden gerne wieder auf Eurem Zeltplatz ein schönes Wochenende verbringen.
![]() Oliver im Kongo |
![]() wo geht´s lang? |
![]() Mittagsrast im Park |
Achtung Boote |