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Wassersportverein Worms |
Schwimmsport |
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Pressemitteilung:
(Kn) Beim schon traditionellen internationalen Jugend-Championat der Schwimmer in Luxemburg meldeten 64 Vereine aus acht Nationen, darunter weitgereiste aus Finnland, Island und der Türkei, ihre schnellsten Jugendlichen zum Kräftevergleich. Austragungsstätte war das Olympia-Schwimmbad Luxemburg-Kirschberg mit seinen optimalen 50m-Bahnen.
Auch 9 Schwimmerinnen und Schwimmer des Wormser Wassersportvereins vertraten ausgezeichnet die nibelungenstädtischen Farben und belegten in der Gesamt-Mannschaftswertung den beachtlichen 7. Platz. Sie befanden sich dank des ausgedehnten Oster-Trainings auf Lanzarote und auf heimischer Bahn in toller Form, errangen 5 Medaillen und schwammen 10 Mal in den Finalläufen unter die Top-Ten ihres Jahrganges.
Am erfolgreichsten präsentierte sich der 14jährige WSV`ler Florian Blankenfuland, der mit durchweg neuen Bestmarken glänzte und eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille mit nach Hause nahm. Er verbesserte zur Überraschung seines Trainers Frank Kaufmann über 200m Freistil seine Bestmarke gleich um volle 13 Sekunden und schlug in 2:02,15 Min. als Drittplatzierter im Endfinale an. „Gold“ errang er über 100m Rücken, wo er in beachtlichen 1:03,21 Min. siegte. Die Silbermedaille holte er sich über 200m Lagen in 2:20,09 Min. Über 100m Schmettern stellte er sein Allroundtalent nachdrücklich unter Beweis, wo er ebnefalls den Finallauf erreichte, in 1:01,44 Min. anschlug und den undankbaren 4. Platz erzielte.
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Auch Bianca Braunbeck, die bei diesen Schwimmwettkämpfen ihren 15. Geburtstag feierte, befand sich in Top-Form. Sie schwamm auf ihren Speziallagen 100m und 200m Brust in die Finalläufe und holte sich über 200m Brust in neuer Bestmarke von 2:44,33 Min. eine Silbermedaille. Über 100m Brust, die sie in 1:19,39 Min. bewältigte, gab es für die hochmotivierte WSV`lerin noch eine Bronzemedaillle.
Ebenfalls in allerbester Verfassung zeigte sich der 14jährige Christoph Kampik, der über 200m Schmettern seine Bestmarke um 9 Sekunden unterbot und in 2:21,37 Min. anschlug. Damit schwamm er neuen SWSV-Altersklassenrekord, was ihm die Enttäuschung über „nur“ Platz vier etwas versüßte. Grund zur Freude hatte er aber bei seinen Starts im Finale über 200m Brust (2:45,53) und 100m Schmettern (1:03,54), denn mit den erzielten Zeiten löste er bereits die Fahrkarte für die deutschen Jahrgangsmeisterschaften.
Ihre derzeit gute Form bewies auch die jüngste WSV-Nixe Laura Dörsam, Jg. 1992, die über 100m und 200m Rücken in die Finals einzog, ihre Bestmarke gleich um 10 Sekunden über 200m auf 2:51,86 Min. herunterschraubte und als Vierte anschlug. Über 100m Rücken legte sie nach den Vorläufen noch mal vier Sekunden zu und belegte in 1:21,81 Min. Platz 7. Über 200m Lagen unterbot sie ebenfalls ihre Bestmarke um 12 Sekunden und behauptete sich im starken Teilnehmerfeld auf Platz 6.

Sarah Unkelbach und Laura Dörsam
Für die 13jährige Sarah Unkelbach blieben die Uhren über 200m Rücken im Finale bei 2:35,01 stehen, womit sie ebenfalls den undankbaren Platz vier erzielte. Unter die besten Zehn seines Jahrganges schwamm auch Björn Spiegel, Jg. 89, der über 400m Freistil in 4:38,16 Min. als Achter anschlug.
Das gute Ergebnis lässt Trainer und Schwimmer optimistisch in die Zukunft blicken, stehen doch demnächst die süddeutschen und deutschen Jahrgangsmeisterschaften an. Etwas bange ist ihnen jedoch wegen der Schließung des Kerschensteiner Schulbades, das hoffentlich bald wieder öffnet, denn ohne Wassertraining wären die großen Hoffnungen der WSV`ler schnell ausgeträumt.
Worms, 19. 4. 2004

Florian Blankenfuland und Christoph Kampik