Wassersportverein Worms

Vereinsveranstaltungen

Wassersportverein  Worms e.V.

 

Pressemitteilung:

 Im WSV-Dschungel tobte das närrische Volk

 

„Tarzan reich`mir die Liane – im WSV gibt`s heit Banane“, lautete das diesjährige Motto der Fastnachtsschau im Wormser Wassersportverein. Mit einer flotten Schunkelrunde eröffnete DJ Thomas Spengler die ausverkaufte Veranstaltung, bevor die Dschungelcamper Harald Armauer und Patrick Baaden das närrische Auditorium begrüßten. Den Auftakt im WSV-Vereinsheim machte eine Dame, deren Name an die Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders erinnerte. Hubert Engst sang sich als Rosemarie Nitribitt in verführerischer Aufmachung in die Herzen der Zuschauer.

Eine Rededuell lieferten sich Bobbes (Manfred Petry) und Kuttel (Jürgen Winkler), die sich gegenseitig ihr Leid im Beruf und mit den Frauen klagten. Das WCC-Jugendballett „Lollipops“, in dem auch einige WSV-Schwimmerinnen mitwirken, begeisterte im Anschluß mit afrikanischen Rhythmen – Trainerinnen Maria Magura und Petra Rohrwick - und kam auch in diesem Jahr nicht um eine Zugabe herum.

Die Gesangsgruppe „Die Flippers“ alias Reinhold Weiß, Karl Ruh und Jörg Schmidt besangen den „Italiener mit den schwarzen Haaren auf der Brust“ und animierten die Narrenschar zum Mitsingen.

Wie sich so manche Lehrerin mit ihren Schülern herumärgern muss,  zeigten Jasmin Baaden als Pädagogin, Jochen Magenheimer und Mirco Schmidt als SchülerInnen in ständig wechselnden Rollen. Die Schülerin Jutta hat es nicht immer leicht, denn für schlechte Noten gibt es vom Vater Schläge mit dem Knüppel, für gute Noten einen Euro in die Spardose. Ist die Spardose voll, dann wird ein neuer Knüppel gekauft!

Mit flotten Rhythmen ging es  weiter, den fünf Paare der Tanzschule Schmitt-Seehaus zeigten gekonnt, wie schwungvoll Boogie-Woogie sein kann. Für Lacher sorgte immer wieder „Mogli“ (Manfred Petry), der mit Unschuldsmiene auf der Bühne Orden und Sekt verteilte.

„De ame Deiwel vumm Verdel“ (Haralde Armauer) avancierte zum Bürgermeister im Wormser Norden und erhöhte damit seine Chancen bei den Frauen. Doch kaum im Hafen der Ehe eingelaufen, musste er ganz schnell wieder seinen Platz unterm Tisch einnehmen. Sein einziges Vergnügen, die Versammlungen am „Container beim Dehner“.

Unter der Leitung von Jutta Ruh tanzte das WSV-Damenballett zu aktueller Musik. Viel Bein der sechs Damen ließen so manches Männerherz höher schlagen.

Von den Erfahrungen in seinem ersten Skiurlaub berichtete Hubert Engst. Nach Übungen mit den Brettern auf dem heimischen Teppich hatte er sich seine Abfahrtspremiere aus 3000m Höhe etwas anders vorgestellt. So mussten einige Snowboarder dran glauben und letztendlich erreichte er das Tal über die Skisprungschanze. „Noch in der Luft fiel ich ins Koma, flog elegant wie Dieter Thoma“. Als er nach harter Landung wach geküsst wurde, wähnte er sich im siebten Himmel, wurde  jedoch jäh auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, denn die vermeintliche Blondine erwies sich als Rettungshund der Bergwacht.

Krönender Abschluß des kurzweiligen Abends war der Auftritt des WSV-Männerballetts, das bei seinem Ausflug nach Mexiko wohl auch dem „Popocatépetl“ einen längeren Besuch abgestattet hatte, denn bei der dort herrschenden Hitze mussten sie in ihre Jeans ein paar Durchzugslöcher schneiden. Damen- und Herrenballett zeigten sich in Harmonie vereint, bevor sich alle Akteure zum großen Finale noch einmal auf der Bühne versammelten.

 Worms, 22. Febr. 2011

 


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